Yahoo ruft zum AntiSpamDay

http://www.tecchannel.de/news/internet/16472

Verbraucherzentrale richtet Spam-Beschwerdestelle ein

IBM-Forscher nutzen Mustererkennung

25.8.2004: Verhaftungswelle gegen Spammer in den USA

BSI stellt Anti-Spam-Studie vor

02.10.2005: Haftung bei Spams aus einer Domain

In letzter Zeit kam es in Deutschland zu verschärften Protesten gegen unerwünschte Werbemails. Seit einigen Jahren gibt es offiziell anerkannte Vereine im Internet, die sich für eine Verminderung von sogenanntem "Spam" einsetzen und dabei rechtliche Schritte gegen deren Betreiber einleiten. Als besonders bekannt gelten "Sex-Mails" und "Viagra"-Angebote, welche die Besitzer von elektronischen Postfächern sogar bislang zur Weissglut trieben. Überlaufenen Postfächern und Netzverstopfung wurde bisher zwar mit intelligenten Lösungen begegnet, die jedoch Summa-Summarum in der Realität keineswegs ausreichen. Zu beachten gelten dabei generell "unsubscribe"-Informationen oder die automatische Weiterleitungsmöglichkeit in Ordner für sogenannte "Junk-Mails", sofern der jeweilige Provider solche Dienste anbietet. Auf eine ähnliche Weise können sich User gegen bestimmte Adressaten wehren, indem sie einfach die Absender "blockieren". "Spam" oder auch "Junk" dagegen wird aufgrund unzähliger Headercharakteristiken identifiziert und aussortiert. Bei vielen Anbietern lassen sich vom Benutzer die sogenannten "Sicherunglisten" oder "charakteristischen Einstellungen" manuell konfigurieren und anpassen. Das Versenden von unerwünschten Werbemails über das Internet ist seit geraumer Zeit vom Gesetzgeber untersagt.



http://www.lexikon-definition.de/ARPANET.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Arpanet

http://www.dei.isep.ipp.pt/docs/arpa.html

http://www.tecchannel.de/internet/819/index.html

Marke von zwei Milliarden PCs wird laut Gartner 2014 erreicht

Das "Electronic Mail" stammt aus dem bereits im Jahre 1990 eingestellten amerikanischen Netzwerk ARPANET, welches die Grundbausteine für das heutige Internet entwickelt hat. Anfang 1995 waren mehr als 50 000 Netzwerke und über 5 Millionen Computer am Internet angeschlossen – mit einer Zuwachsrate von 9 Prozent im Monat. 1998 schwankte die Zahl der Internetanwender weltweit (nach verschiedenen Statistiken) zwischen 130 und 148 Millionen – im Herbst 2000 waren es sogar mehr als 369 Millionen Anwender. Unterschiedlichen Schätzungen zufolge gab es im Herbst 2000 in Deutschland rund 18 Millionen (die Zahl hatte sich innerhalb eines Jahres verdoppelt), in Österreich knapp 1,9 Millionen und in der Schweiz etwa 2,3 Millionen Internetnutzer.

Das Empfangen und Versenden von elektronischer Post verläuft in intelligenten Verfahren, welche die zu versendenden Informationen in sogennante "Datenpakete" aufteilen, verschlüsseln und diese über zum Teil unterschiedliche Wege verschicken und wieder zusammensetzen. Die Versendung einer E-Mail verläuft in der Regel innerhalb von wenigen Sekunden. Um E-Mails zwischen Internet-Servern transportieren zu können, wird das SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) verwendet. Um die Nachrichten dann vom Internet-Server zum Nutzer zu transportieren, sind andere Prokolle erforderlich, wie z.B. POP3 (Post-Office-Protokoll) oder IMAP. Diese Protokolltypen inklusive SMTP werden normalerweise für den Transport von E-Mails auf Basis von TCP/IP eingesetzt.



http://www.w3.org/MarkUp

http://www.selfhtml.org

Mit der Hypertext-Markup-Language, kurz HTML, wurde das Internet revolutioniert und es entstand das World-Wide-Web (WWW oder W3). HTML gilt als weiterentwickelte Seitenbeschreibungssprache für Internetseiten.

Jeder heutige Browser kann HTML-Seiten interpretieren und darstellen, jedoch gibt es hier spezifische Unterschiede, die durch die Bemühungen des W3C in sogenannte HTML-Standards spezifiziert werden. Aufgrund des Browserkrieges (was kann ich darstellen was die Konkurrenz nicht kann) entstehen des öfteren beim Aufrufen von Internetseiten Unstimmigkeiten, etwa in der Anordnung oder bei verschiedenen Funktionen. HTML 1.0 enthielt Auszeichnungen für Standard-Elemente wie Überschriften, Textabsätze, für Grafikreferenzen und Verweise. Aufgrund der Verweistechnologie, die mithilfe von HTML bereits ab der Version 1.0 relativ einfach programmiert werden konnte, ergibt sich sozusagen ein miteinander verbundenes Netz, das WWW. Ferner entstanden aufgrund der Verweistechnologie, mithilfe eines Klicks zu einem anderen Ziel zu springen, sozusagen der "Hypertext" bzw. auch "Hypertextdokumente", wonach der Name der "lingua franca" des Internet (Hypertext Markup Language) abgeleitet wurde.



http://www.emsisoft.de/de/

http://www.computerhope.com/jargon/m/malware.htm

http://www.symantec.com/region/de/techsupp/sp2/faq.html

Explosionsartige Zunahme von Keyloggern

"Malware" gibt es wahrscheinlich schon solange es Computer gibt. "Malicious software", engl. übersetzt "schädliches Programm" gelangt auf verschiedene Art und Weise auf einen Computer um ihm zu schaden, Daten auszuspionieren oder zu verändern. Der Begriff "Malware" wurde als Oberbegriff für eine neue Art böswilliger Programme verhängt, in jüngster Zeit aufgrund der steigenden Computerkriminalität und der damit gleichzeitig verbundenen Vielfalt. Alte, jedoch nicht zu vergessende Begriffe wie "Trojaner" oder "Virus" werden sozusagen ebenfalls als "Malware" bezeichnet und müssen entweder mithilfe von Firewalls und Anti-Virenscannern oder speziellen Patches, Kits und Programmen entfernt werden. Normalerweise reichen die System- und Programmierkenntnisse eines Users nicht aus, um einen Virus oder eine infizierte Datei ohne entsprechende Programme zu lokalisieren oder zu reparieren.

Im allgemeinen spricht man von Malware, wenn das Programm zu rein schädlichen Zwecken oder zur Spionage entwickelt wurde, wie z.B. Keylogger oder Sniffer. Allgemein lässt sich auch weiter darauf schließen, dass der oder die User generell keine Informationen hierüber angezeigt bekommen und die Publikationen in der Presse eher als Panikmache aufgefasst werden. Es ist zwar durchaus möglich das System zu schützen, jedoch gelangen Scripte über verschiedene Übertragungswege auf die Festplatte, z.B. schon bereits durch schlichte E-Mails. Mithilfe von Anti-Viren-Scannern und Updates kann jedoch vorgebeugt werden. Eine der aktuellen Versionen für Windows-XP ist Servicepack 3 mit integrierter Firewall und Scriptblockierung.

Malware wurde des öfteren und zuguterletzt auch mit Spam in Verbindung gebracht, da sich Malware teils mithilfe von schlichten E-Mails mit bösartigem Code anscheinend optimal verbreiten ließ. Außerdem stellte man bald Vermutungen an, dass es sich bei automatisch erzeugten Nachrichten ja vielleicht sogar um automatisch generierte Inhalten handeln könne. Wie auch immer: durch das enorm hohe Aufkommen der sogenannten "Müllnachrichten" waren Server gezwungen, mehr als 10.000 Spam-Mails pro Stunde zusätzlich zu verarbeiten. Dank unzähliger Medienberichte konnte man sich permament über die phänomenale Entwicklung informieren und gleichzeitig an verschiedenen Aktionen teilnehmen. Wie sich vielleicht noch jeder erinnern kann, wurden sämtliche User von verschiedenen Providern und Organisationen aufgefordert, mit ihrer Stimme an Protestaktionen gegen Spam teilzunehmen.

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